Was 4K von Ihrer Leitung verlangt, welche Geräte es wirklich abspielen und warum 8K im Fernsehen noch keine Rolle spielt, lesen Sie unten. Ausprobieren können Sie alles im kostenlosen Test über 24 Stunden, ohne Bankkarte.
Was 4K-IPTV bedeutet
4K-IPTV ist Fernsehen über das Internet in Ultra-HD-Auflösung: Das Bild besteht aus 3840 × 2160 Bildpunkten, also aus rund 8,3 Millionen Pixeln und damit viermal so vielen wie bei Full HD, und es kommt nicht über Antenne, Kabel oder Satellit, sondern als Datenstrom über Ihre Internetleitung in eine Player-App. Im Handel heißt diese Auflösung meist Ultra HD oder kurz UHD.
Den Unterschied zu Full HD sehen Sie vor allem auf großen Bildschirmen und aus kurzer Entfernung: feine Strukturen wie Haare, Rasen oder Schrift im Hintergrund bleiben scharf. Auf einem kleinen Fernseher oder vom anderen Ende eines großen Wohnzimmers aus fällt der Gewinn geringer aus.
Angebote mit Namen wie „Premium 4K“ meinen in der Regel kein eigenes Produkt, sondern Pakete, in denen ein Teil der Sender und Filme in Ultra HD vorliegt. Bei Premium-IPTV in 4K lohnt deshalb die Frage, welche Inhalte tatsächlich in 4K kommen und welche in HD. Denn nicht jeder Sender sendet in 4K: Ein großer Teil des Fernsehprogramms entsteht weiterhin in HD, manches sogar noch in SD.
HDR: mehr Kontrast und mehr Farben
HDR steht für High Dynamic Range. Die Technik vergrößert den Abstand zwischen den hellsten und den dunkelsten Stellen des Bildes und zeigt mehr Farbabstufungen, sodass etwa ein Sonnenuntergang oder eine nächtliche Straße natürlicher wirkt. Verbreitete Formate sind HDR10, HLG, das für das Fernsehen entwickelt wurde, und Dolby Vision.
4K und HDR sind zwei verschiedene Dinge: Ein 4K-Bild kann mit oder ohne HDR kommen, und der Fernseher zeigt HDR nur, wenn er das jeweilige Format beherrscht.
Bandbreite: wie viel Internet für SD, HD und 4K?
Wie viel Internet Sie brauchen, hängt von der Auflösung ab und davon, wie viele Geräte zur selben Zeit laufen. Die folgenden Zahlen sind Richtwerte pro Stream, keine feste Grenze:
| Bildqualität | Auflösung | Richtwert pro Stream |
|---|---|---|
| SD | 720 × 576 | rund 3 Mbit/s |
| HD (1080p) | 1920 × 1080 | rund 10 Mbit/s |
| 4K (Ultra HD) | 3840 × 2160 | rund 25 Mbit/s |
HD-IPTV ist für viele Anschlüsse in Deutschland daher kein Problem: Wer IPTV in HD schauen möchte, kommt für einen Bildschirm mit 16 Mbit/s aus, sofern die Leitung diesen Wert auch am Abend hält, und so läuft HD-Fernsehen per IPTV selbst auf einfachen DSL-Leitungen. Bei 4K wird die Leitung dagegen zum entscheidenden Faktor.
Schauen mehrere Personen gleichzeitig, addieren sich die Werte. Zwei 4K-Streams brauchen zusammen rund 50 Mbit/s, ein 4K-Stream und zwei HD-Streams rund 45 Mbit/s. Dazu kommt alles andere, was im Haushalt gerade Daten zieht, von Videoanrufen bis zu Updates auf der Spielkonsole, also planen Sie Reserve ein.
Messen Sie die Geschwindigkeit nicht am Laptop neben dem Router, sondern am Abend auf dem Gerät, das am Fernseher hängt, etwa mit einer App zur Geschwindigkeitsmessung aus dem App-Store des Geräts. Dieser Wert sagt mehr als die Zahl in Ihrem Vertrag.
Geräte für IPTV in 4K
Damit 4K auf dem Bildschirm ankommt, müssen Fernseher, Abspielgerät, Kabel und App zusammenpassen:
- Fernseher: ein 4K-Fernseher, am besten mit HDR. Der HDMI-Eingang muss 4K annehmen; bei manchen Modellen schalten Sie dafür im Bildmenü einen erweiterten Signalmodus ein, dessen Name je nach Hersteller anders lautet.
- Abspielgerät: Es muss 4K-Videos in Hardware dekodieren. Dazu zählen der Fire TV Stick 4K und der Fire TV Stick 4K Max, aktuelle Boxen mit Android TV oder Google TV, das Apple TV 4K und die Apps neuerer Smart TVs von Samsung, LG und anderen Herstellern.
- Kabel: ein HDMI-Kabel, das für 4K ausgelegt ist, etwa mit der Kennzeichnung „Premium High Speed“. Ein altes Kabel kann bei 4K mit HDR zu Flackern oder einem schwarzen Bild führen.
- App: Die Player-App muss 4K abspielen. In vielen Apps lässt sich der Decoder wählen; für 4K ist der Hardware-Decoder in der Regel die bessere Einstellung.
Ältere oder besonders günstige Sticks geben oft höchstens Full HD aus, auch wenn der Fernseher selbst 4K beherrscht. Auf dem Smartphone fällt der Unterschied zwischen HD und 4K dagegen kaum auf, weil der Bildschirm klein ist. Wer noch ein Gerät aussucht, findet auf der Seite darüber, welche IPTV-Box sich lohnt, einen Vergleich von Sticks, Boxen und Receivern.
Ton in Dolby Atmos
Einige Inhalte im Paket haben Ton in Dolby Atmos. Hören werden Sie den Raumklang nur mit passender Anlage: Eine Soundbar oder ein AV-Receiver, der Atmos verarbeitet, hängt dafür meist am HDMI-Anschluss mit eARC des Fernsehers. Die App muss den Ton außerdem unverändert weitergeben; in den Audioeinstellungen vieler Player heißt diese Option „Passthrough“.
Stabiles IPTV: woran es hängt
Ob IPTV stabil läuft, entscheidet sich zu einem großen Teil in Ihrer Wohnung. Ein 4K-Stream reagiert dabei empfindlicher als HD, weil er in derselben Zeit mehr Daten braucht: Schwankt die Verbindung, stockt das Bild bei 4K zuerst. Hier geht es um die Ursachen; was Sie konkret tun können, wenn IPTV hängt, erklärt eine eigene Seite Schritt für Schritt, vom Neustart des Routers bis zu den Einstellungen der App. Vier Stellen geben den Ausschlag.
Heimnetz
Ein Netzwerkkabel liefert die Daten gleichmäßiger als WLAN. Geht es nur per Funk, nutzen Sie das 5-GHz-Band und stellen den Router möglichst frei auf, denn hinter dem Fernseher, wo der Stick steckt, ist der Empfang oft am schwächsten. Für den Fire TV Stick gibt es einen LAN-Adapter, der dieses Problem umgeht.
Gerät
Wenig freier Speicher, viele Apps im Hintergrund oder ein überhitzter Stick hinter dem Fernseher bremsen die Wiedergabe. Ein Neustart und das Schließen ungenutzter Apps bringen oft schon eine spürbare Besserung.
Puffer der App
Viele Player laden einige Sekunden des Streams im Voraus in einen Puffer. In manchen Apps lässt sich dessen Größe einstellen: Ein größerer Puffer fängt kurze Schwankungen ab, verlängert aber die Wartezeit beim Umschalten.
Stoßzeiten
Am Abend und bei großen Live-Übertragungen sind viele Menschen zur selben Zeit online, im eigenen Haushalt wie im Netz Ihres Internetanbieters. Was mittags flüssig läuft, kann um 21 Uhr anders aussehen.
Ein stabiles Bild kann deshalb niemand pauschal versprechen. Prüfen Sie Ihre Leitung zu der Uhrzeit, zu der Sie später auch schauen.
Und 8K?
8K bedeutet 7680 × 4320 Bildpunkte, also noch einmal viermal so viele wie 4K. Für das Fernsehen spielt diese Auflösung bisher kaum eine Rolle: Regelmäßige Programme in 8K gibt es weltweit nur vereinzelt, meist als Testbetrieb oder zu besonderen Anlässen, und in Deutschland gehört 8K nicht zum gewohnten Fernsehprogramm.
Auch bei den Geräten ist 8K eine Nische. 8K-Fernseher machen nur einen kleinen Teil der verkauften Fernseher aus, und das meiste, was sie zeigen, sind hochgerechnete 4K- oder HD-Bilder. Ein echter 8K-Stream bräuchte zudem ein Vielfaches der Bandbreite von 4K.
Wirbt ein Angebot mit 8K-IPTV oder mit „4K/8K“, fragen Sie deshalb nach, welche Inhalte wirklich in 8K vorliegen. DaheimTV liefert Bild bis 4K und nicht in 8K. Steht bei Ihnen ein 8K-Fernseher, zeigt er die 4K-Inhalte trotzdem an und rechnet sie auf seine Auflösung hoch.
4K bei Sport, Filmen und Sendern aus vielen Ländern
Wie viel 4K Sie bekommen, hängt vom Inhalt ab, nicht von der Laufzeit: Jedes Abo enthält dasselbe Paket mit +55.000 Live-Sendern und +220.000 Filmen und Serien, gegliedert in Sport, Filme, Serien, Unterhaltung, Nachrichten und Kinder. Welche IPTV-Programme in diesen Kategorien dazugehören, zeigt die Übersicht der Senderseite.
Wer deutsches IPTV in 4K sucht, sollte die Lage im deutschen Fernsehen kennen: Die meisten Programme laufen in HD, dauerhaft in Ultra HD sendet nur ein kleiner Teil, ergänzt um 4K-Übertragungen zu besonderen Ereignissen. Ultra HD finden Sie im Fernsehen deshalb am ehesten bei Sport und Filmen.
Beim Sport fällt 4K besonders auf, weil Spieler, Ball und Zuschauerränge auch in der Totale scharf bleiben. Was beim Fußball per IPTV sonst noch zählt, etwa die Verzögerung gegenüber dem Fernsehsignal, steht auf einer eigenen Seite.
In der Filmwelt ist 4K verbreiteter als im laufenden Programm, weil viele Produktionen in hoher Auflösung entstehen. Wie Sie die Mediathek nutzen und verpasste Sendungen über Replay zurückholen, erklärt die Seite über IPTV-VOD mit Filmen und Serien.
Bei Sendern aus anderen Ländern richtet sich die Auflösung meist danach, wie das Programm in seinem Heimatland ausgestrahlt wird, und viele internationale Programme kommen in HD. Wer IPTV mit türkischen Sendern oder IPTV Romania sucht, prüft im Test am besten gezielt die eigenen Lieblingssender.
Ob ein Sender gerade in 4K läuft, zeigen viele Player in der Info-Leiste mit einer Angabe wie „2160p“ oder „UHD“; am Fernseher hilft oft die Info-Taste der Fernbedienung.
4K selbst testen
Bevor Sie IPTV mit 4K kaufen, sehen Sie sich das Bild auf Ihrem eigenen Fernseher an. Der IPTV-Test über 24 Stunden kostet nichts und braucht keine Bankkarte: Sie geben Ihren Vornamen, eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer an, der Login-Link kommt per E-Mail, und jede Person kann einmal testen. Weil der Test auf demselben Dienst läuft wie das Abo, sehen Sie genau die 4K-Inhalte, die Sie später bekommen.
Für die 24 Stunden lohnt ein kleiner Plan:
- Öffnen Sie einen 4K-Inhalt und prüfen Sie in der Info-Leiste der App oder des Fernsehers, ob „2160p“ oder „4K“ erscheint.
- Schauen Sie am Abend, wenn im Netz am meisten los ist, mindestens eine halbe Stunde am Stück.
- Vergleichen Sie WLAN und Netzwerkkabel, falls beides bei Ihnen möglich ist.
- Spielen Sie mit Soundbar oder AV-Receiver einen Inhalt mit Dolby-Atmos-Ton ab.
Passt das Bild, wählen Sie eine Laufzeit. Mit einem Bildschirm kosten 12 Monate 59,99 € und bringen 1 Monat gratis mit, das entspricht 4,99 €/Monat. Den niedrigsten Monatswert erreichen 24 Monate für 99,99 € mit 4,16 €/Monat, und zur ersten Bestellung gibt es außerdem 1 Monat für 9,99 €. Ab 12 Monaten aktiviert DaheimTV zudem IBO Player oder Hot Player kostenlos und auf Lebenszeit. Alle Laufzeiten und die Preise für 2 bis 5 Bildschirme zeigt die Übersicht zum IPTV-Abo.
DaheimTV 4K
59,99 €für 12 Monate · 1 Bildschirm
entspricht 4,99 € im Monat
- 1 Monat gratis: 13 Monate insgesamt
- Lebenslange Aktivierung von Hot Player oder IBO Player inklusive
- Keine automatische Verlängerung · 30 Tage Geld-zurück-Garantie
PayPal oder Banküberweisung
Bezahlt wird per PayPal oder Banküberweisung. Nach der Prüfung der Zahlung stehen Zugangsdaten und Installationsanleitung innerhalb von 5 bis 15 Minuten in Mein Konto bereit. Das Abo verlängert sich nicht automatisch, und es gilt die 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Bei der Wahl eines Anbieters für 4K-IPTV zählen nicht nur Auflösung und Preis, sondern auch Test, Zahlungsarten, Laufzeiten und Support. Eine Liste mit Kriterien, die Sie an jedes Angebot anlegen können, finden Sie bei den IPTV-Anbietern im Vergleich.
Häufige Fragen
Welche Internetgeschwindigkeit brauche ich für 4K-IPTV?
Planen Sie für jeden laufenden 4K-Stream rund 25 Mbit/s ein, als Richtwert und nicht als feste Grenze. Laufen zwei Geräte gleichzeitig in 4K, verdoppelt sich der Bedarf. Wichtiger als die Zahl im Vertrag ist, was am Abend tatsächlich am Fernseher ankommt. Messen Sie deshalb auf dem Gerät, das am Fernseher hängt, am besten über ein Netzwerkkabel.
Sind alle Sender in 4K?
Nein. Die meisten Fernsehprogramme werden in HD oder SD ausgestrahlt, nur ein kleinerer Teil liegt in Ultra HD vor. Bei DaheimTV reicht das Bild je nach Sender und Inhalt bis 4K. Welche Programme und Titel in 4K laufen, prüfen Sie im kostenlosen Test über 24 Stunden, der auf demselben Dienst läuft wie das spätere Abo.
Gibt es IPTV in 8K?
Kaum. Regelmäßige Fernsehprogramme in 8K gibt es bisher nur vereinzelt, meist als Testbetrieb oder zu besonderen Anlässen, und auch 8K-Fernseher sind selten. Ein 8K-Stream bräuchte außerdem ein Vielfaches der Datenmenge von 4K. DaheimTV liefert Inhalte bis 4K, nicht in 8K. Ein 8K-Fernseher zeigt diese Inhalte trotzdem an, indem er sie auf seine Auflösung hochrechnet.
Welches Gerät brauche ich für 4K?
Sie brauchen einen 4K-Fernseher und ein Abspielgerät, das 4K-Videos in Hardware dekodiert, etwa einen Fire TV Stick 4K oder 4K Max, eine aktuelle Box mit Android TV, ein Apple TV 4K oder die App eines neueren Smart TVs. Das Gerät gehört an einen HDMI-Eingang mit 4K-Unterstützung, und die Player-App muss 4K abspielen können.
Warum sehe ich kein 4K, obwohl mein Fernseher 4K kann?
Meist liegt es an einem Glied der Kette vor dem Fernseher. Prüfen Sie zuerst, ob der Sender oder Film überhaupt in 4K vorliegt. Danach kommen das Abspielgerät, denn viele ältere Sticks geben nur Full HD aus, der HDMI-Eingang und das Kabel, die Videoeinstellungen der App und die Auflösung im Menü des Geräts. Reicht die Leitung nicht, stockt das Bild.
